Sauerlecker:)

Kuchen backen gehört nicht gerade zu meinen Lieblingshobbies.
Kuchen essen schon – zumindest wenn es sich um frischfruchtige Varianten handelt wie dieser hier:)


Zutaten Boden

150 g Mehl
50 g Zucker
1 Eigelb
75 g Butter
1 Prise Salz
1 EL kaltes Wasser

Zutaten Belag
70 g Löffelbiskuits
1 kg Rhabarber

Zutaten Streusel
200 g Mehl
100 g Zucker
160 g Butter

Zubereitung
Zutaten erst mit dem Knethaken, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten, und den Batzen in Folie gewickelt mindestens für eine halbe Stunde im Kühlschrank kühlen. Löffelbiskuits fein zerkleinern (geht am besten in einem Gefrierbeutel). Rhabarber putzen und in kleine Stücke schneiden. Den Teig zwischen zwei Backpapierlagen dünn ausrollen und eine gebutterte Tarteform damit auslegen. Die  Biskuitbrösel darüber verteilen (sollen den Saft des Rhabarbers auffangen) und dann mit dem Rhabarber belegen. Zum Schluss die Streusel zubereiten und darüber verteilen. Bei 200 Grad (Rost auf dem Ofenboden) ca. 50 min backen. Ein einfaches Rezept – wie ich es liebe:)

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… eefach clever die Monnemer:))

  

Images: lifehacker

Anleitung gibts hier:
http://lifehacker.com/5873655/convert-an-orange-into-a-candle-with-a-little-kitchen-oil


Ich gehöre neben dem Schlagerblödel Guildo Horn sicherlich zu den größten Fans von Nussecken. Bei seiner Teilnahme am Eurovision Song Contest 1998 gab es einen regelrechten Hype um die nussigen Schnitten. Sie erlangten wahren Kultstatus und wurden zur bekanntesten und meistverkauften Konditorware Deutschlands. Der Wahn ebbte jedoch nach einer gewissen Zeit wieder ab. Meine Begeisterung für das Gebäck hält hingegen seit meiner Kindheit an. Es verging kaum ein Tag, an dem ich mir nicht in der Schulpause beim Bäcker eine Nussecke holte. Heute backe ich sie selber – nach einem Rezept aus der Brigitte - und zu Weihnachten gibt es sie in Miniaturausgabe als Plätzchen getarnt:)

Zutatenliste

Für den Teig:

100 gr. Butter
60 gr. Puderzucker
180 gr. Mehl
1 Ei
1 Prise Salz
30 gr. Haselnüsse gemahlen

Für den Belag:

50 gr. Butter
120 gr. Zucker
60 gr. Zuckerrübensirup
100 gr. Sahne
300 gr. Haselnüsse gehackt
100 gr. Haselnüsse gemahlen
200 gr. Zartbitter-Kuvertüre





Teigzubereitung:
Butter, Puderzucker, Salz, Ei, Mehl und gemahlene Haselnüsse zuerst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und in Folie gewickelt für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Anschliessend den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen, oberste Lage wieder abziehen und den Teig auf der unteren Backpapierlage auf das Blech ziehen.


Belagzubereitung:
Butter, Zucker, Sirup und Sahne unter Rühren vorsichtig aufkochen lassen bis der Zucker  karamellisiert. Den Topf von der Kochstelle nehmen und beide Nusssorten unterrühren. Die Nussmischung auf dem Teig verteilen und im Ofen bei 180 Grad auf der untersten Schiene ca. 20 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und mit einem scharfen Messer in Dreiecke schneiden. Die Kuvertüre grob hacken und in einer kleinen Schüssel im heißen Wasserbad schmelzen lassen. Jeweils eine Seite der Nussecken hineintauchen und auf Kuchengittern trocknen lassen.

 
 
 
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Natürlich sind die echten großen Nussecken auch nicht zu verachten;)
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We No Speak Americano ft. Cleary & Harding

Heute endlich ist es soweit: die Kapern aus grünen (unreifen) Holunderbeeren werden fertig gestellt. Nachdem ich das Projekt ja bereits Anfang Juli hier angekündigt habe http://kuechenweib.wordpress.com/2011/07/03/holunderkapern-rezept/ – wird es heute nach einer langen Beobachtungsphase zufrieden wenn auch mit aschenputteligem Fleissaufwand abgeschlossen.

Habe die Holunderbeeren gestern bereits geerntet und entrappt, d.h. von den leider sehr feinen Stielen befreit. Wer glaubt, das Entrappen von Trauben sei die Königsdisziplin im Aschenputteln, der irrt!
Die Beeren wurden dann über Nacht in Meersalzwasser eingelegt und heute nochmal gewaschen. Anschliessend habe ich sie mit Meersalz und Kräutern aufgekocht.  Abschließend die abgekühlten Beeren in Gläser abfüllen und mit einem guten Weißweinessig auffüllen. Ich habe mich für einen weißen Balsamico-Essig entschieden. An einem dunklen kühlen Ort aufbewahrt, sollten wir nun einige Zeit unsere Freude an dieser so lange gefummelten Delikatesse haben:)



Habe gerade gelesen, man kann auch aus den Blütenknospen vom Bärlauch und aus den Knospen vom Löwenzahn Kapern herstellen. Ich denk drüber nach… später… irgendwann… vielleicht…

 
Total schönes Video – mach echt Lust mal wieder die Pastamaschine ausm Keller zu kramen:)
 
Freundliche “Leihgabe” von  kuechengeruechte

Der erste Fund in diesem Jahr:)

Nur Gesundes zum Frühstück:)

Also früh ein Stück Apfel-Nuss-Müsli-Muffin, und der Tag ist zumindest ernährungsphysiologisch gerettet.

Rezept hab ich wie so oft keines, die Muffins sind – wie der Rheinländer sagt - “aus der Lameng“ gemacht. Etwa ein Drittel der Mehlmenge für einen klasischen Rührteig durch gemahlene Nüsse und Müslimischung ersetzen, geschälte und kleingewürfelte Äpfel unterheben – fertig.

Etwas aus der Lameng machen bedeutet sinngemäß so viel wie Etwas aus dem Ärmel schütteln oder Etwas aus dem Handgelenk heraus machen . Der Ausdruck kommt von dem französischen Wort La Main – die Hand – und ist nicht nur im Rheinland, sondern auch im Saarland, Hessen und Franken geläufig. Bekannt ist diese schöne Wort-Menage seit dem 1. Weltkrieg, als viele solcher fremdsprachlichen Ausdrücke in unsere Umgangssprache gelangten und mit deutschen Wörtern versetzt wurden.

Ich mags „aus der Lameng“ – in der Küche und im Leben:)

 
 

 

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